Veranstaltung "Das neue Teilhabeschancengesetz – Ansätze für eine effiziente Planung und Klärung von offenen Fragen bei der Umsetzung durch Jobcenter"

Persönliche Ansprechpartner / Mitarbeitende im Bereich Vermittlung von Jobcentern


Das neue Teilhabeschancengesetz – Ansätze für eine effiziente Planung und Klärung von offenen Fragen bei der Umsetzung durch Jobcenter
Termin: 29.01.2019
Ort: Berlin
Veranstaltungsinfo: Flyer "Das neue Teilhabeschancengesetz – Ansätze für eine effiziente Planung und Klärung von offenen Fragen bei der Umsetzung durch Jobcenter"
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Die Bundesregierung wird nach derzeitigem Stand zum 1.1.2019 das Teilhabechancengesetz in Kraft setzen. Dieses hat zum Ziel, die Beschäftigungschancen von Langzeitarbeitslosen und die Teilhabechancen von Langzeitleistungsbeziehenden zu verbessern. Das Gesetz nimmt dabei Bezug auf die beiden ESF-Bundesprogramme zum Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit und soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt. Zugleich wird es eingebettet in ein Gesamtkonzept MitArbeit. Neu ist die politische Anerkennung der Notwendigkeit eines sozialen Arbeitsmarktes für Arbeitssuchende,  die Verankerung entsprechender Förderinstrumente im Gesetz statt in befristeten Förderprogrammen sowie die Einführung des Passiv-Aktiv-Transfers. Kritisch wird der Verwaltungsaufwand der Vorläuferprogramme durch Jobcenter und deren Umsetzung vom Bundesrechnungshof eingeschätzt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer gründlichen Planung und Klärung offener Fragen.

Nutzen

Ziel der Veranstaltung ist, die Umsetzung überschaubar und sinnvoll in die Jobcenterabläufe, unter Berücksichtigung vorhandener Ressourcen und Kapazitäten, einzuordnen.

Das vermittelte Wissen stärkt die individuelle Entscheidungskompetenz und die Gestaltungsräume auch hinsichtlich der Frage, wie sich das jeweilige Jobcenter sich auf die Umsetzung des Teilhabechancengesetztes einstellen kann und soll.

Referent

Andreas Hammer, Politologe, M.A. hat das Thema von Projektförderungen und Modellvorhaben als Geschäftsführer einer Arbeitsfördergesellschaft, als kommunaler Beauftragter für Beschäftigungsförderung und als Dozent intensiv begleitet und Lösungswege konzipiert. Als bundesweit tätiger Referent und Evaluator hat er vielfältige Erfahrungen mit den praktischen, formalen und umsetzungsrelevanten Aufgabenstellungen von MitarbeiterInnen von Jobcentern in diesem Bereich.

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