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Veranstaltung "Gezielte Verbesserung der Gesprächsführung gegenüber scheinbar unzugänglichen KundInnen im Jobcenter. Einsatz der Methode „Framing und Reframing“"

Das Seminar für pAp, IFK und Fallmanager*innen der Jobcenter


Gezielte Verbesserung der Gesprächsführung gegenüber scheinbar unzugänglichen KundInnen im Jobcenter. Einsatz der Methode „Framing und Reframing“
Termin: 25.11.2021 13:00
Ort: Online-Seminar
Veranstaltungsinfo: Flyer "Gezielte Verbesserung der Gesprächsführung gegenüber scheinbar unzugänglichen KundInnen im Jobcenter. Einsatz der Methode „Framing und Reframing“"
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Gute Gesprächsführung hängt davon ab, dass ich mein Gegenüber wahrnehme und verstehe. Einen anderen zu verstehen heißt, sein Denken, Fühlen und Verhalten im Kontext seiner Lebenserfahrungen und Aufgaben zu würdigen als ein Konzept, das für sie Sinn macht. Wenn diese Bezugsrahmen der heutigen Lebensrealität nicht mehr angemessen sind, wird das als Widerstand und Stagnation in der Beratung und Coaching erkennbar. Bezugsrahmen zu kennen und und zu erkennen fördert die gute Gesprächsführung.

Der Bezugsrahmen (frame) ist etwas wie ein Orientierungssystem, mit dem sich jemand in der Welt zurechtfindet, darum auch innere Landkarte. Frames sind kognitive Strukturen, Interpretations- und Deutungsmuster zur Informationsverarbeitung. Framing ist der Prozess der Einbettung von Ereignissen und Themen in den Bezugsrahmen. Komplexe Informationen werden dadurch selektiert und strukturiert aufbereitet, sodass eine bestimmte Problemdefinition, Ursachenzuschreibung, moralische Bewertung oder Handlungsempfehlung in der jeweiligen Thematik betont wird.

Diese Phänomen spielen in Beratungs- und Coaching-Prozessen eine sehr große Rolle. Sie sind oft eine passende Erklärung, wenn in Beratung und Coaching keine Fortschritte erkennbar werden oder sich Mißverständnisse und ausweichendes Verhalten häufen.

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