Inhouse-Seminare

Folgende Seminare können als Inhouse-Schulungen gebucht werden. Für eine Inhouse-Anfrage können Sie das Formular ausfüllen oder eine E-Mail an veranstaltungen@uve-regional.de schicken.

„Gewaltprävention und Eigensicherung in Jobcenter“

Mitarbeitende von Jobcentern sind berufsbedingt nicht selten aggressivem Verhalten ausgesetzt. Besonders hoch ist das Risiko für Personen mit regelmäßigem Kund*innenkontakt und im Außendienst. Erfahrungen reichen von verbalen Aggressionen über Drohgebärden bis hin zu tätlichen Angriffen mit Folgen für Leib und Leben. Oft werden Mitarbeitende dabei von der Eskalation einer Situation überrascht bzw. regelrecht überrumpelt. Ein angemessenes und selbstschützendes Verhalten wird deshalb häufig unterlassen, weil Geistesgegenwart allein selten ausreicht und eine solche Situation zuvor nicht ausreichend durchdacht und trainiert wurde.

Im Seminar geht es darum, problematische Situationen aus dem Erfahrungsbereich von Jobcentermitarbeitenden im Allgemeinen und der Seminarteilnehmenden im Besonderen zu besprechen und zu analysieren, um anschließend praktische deeskalierende, präventive aber auch reaktive Handlungsmöglichkeiten zu üben. Wichtig dabei sind unseren erfahrenen Trainern

  • die persönlichen Voraussetzungen der Teilnehmenden (psychisch und körperlich)
  • die Entwicklung einer resilienten inneren Haltung und eines möglichst selbstbewussten Auftretens
  • das frühestmögliche Erkennen von Eskalationsrisiken.

Im Seminar werden unter Anleitung erfahrener Trainer und Organisationsberater, typische und von den Teilnehmenden geschilderte Situationen bzw. Reaktionsmöglichkeiten trainiert, die unterschiedlichen physischen und psychischen Voraussetzungen Rechnung tragen und im Arbeitsalltag umsetzbar sind. Theoretisches Rüstzeug wie z.B. Notrechte, relevante Straftatbestände wird während des Trainings auch vermittelt.

Mitarbeitende von Jobcentern sollen kritische Situationen schnell und realistisch einschätzen lernen, um daraus umgehend Reaktionen (abwehrend, präventiv oder defensiv) ableiten zu können, die dem Selbstschutz und der Deeskalation dienen sowie Angst nehmen und das Selbstbewusstsein stärken.

Mitarbeiter*innen mit Kundenkontakt

09:00

Begrüßung / Seminarinhalte

09:15

• Vorstellung der Teilnehmer

• Persönliche Erfahrungsberichte aus dem Außendienst

• Sicherheitsorganisation in der Verwaltung

• Notrechte

10:30

Kaffeepause

10:45

• Erscheinungsformen und Ursachen für Gewalt während der Arbeit

• Konflikthandhabung / Eigensicherung

• Bedrohungslagen

• Bewertung der Gefahrenlage

12:00

Mittagspause

12:45

• Rechtliche Informationen

• Relevante Straftatbestände

• Arbeitgeberverantwortung gegenüber Mitarbeitern

• Betriebswirtschaftliche und personelle Folgen

14:00

Kaffeepause

14:15

• Techniken zum Eigenschutz

• Schlag- und Tritttechniken

• Befreiung aus Würgeriffen

• Kontrolle des Angreifers

16:00

Ende der Veranstaltung

Herr Dr. Hamid Saberi ist Geschäftsführer und Organisationsberater bei der uve GmbH für Managementberatung in Berlin. Dr. Saberi ist Trainer für Fitness und Kraftsport der Lizenzen B und A sowie lizenzierter Personaltrainer. Darüber hinaus praktiziert er Krav Maga und ist aktiver Kickboxer

„Resilienztraining: Resilienz in der Praxis üben, Ressourcen aufbauen und innere Stärke fördern“

Ärger, Wut, Sinn- und Motivationsverlust, Erschöpfung; wo bitte ist die Resilienz hin?
Die Mitarbeiter*innen von Jobcenter stehen aktuell vor vielen Herausforderungen und erleben Stressfaktoren wie die erst halbwegs überwundene Pandemie, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, hohe Antragsflut und als Folge Arbeitsüberforderung. Daneben ist meist auch noch ein nicht selten stressiges Familienleben zu organisieren.

Das Seminar bietet eine Orientierung und praxisnahe Bewältigungsstrategien für die alltäglichen beruflichen aber auch privaten Herausforderungen. Es wird beigebracht, wie man auf sich selbst achten und Leistungsfähigkeit, Motivation, Freude und Gesundheit aufrechterhalten kann.   

In diesem Seminar geht es auch um gezielte Übungen die mentale Stärke auszubauen bzw. zu bewahren. Mit Alltagstipps und Empfehlungen sind Sie in der Lage ihre täglichen Anforderungen und Herausforderungen besser zu meistern. Mit der neugewonnenen Klarheit behalten Sie das Ruder in der Hand. Das Seminar richtet sich an alle, die ihre innere Stärke aktiv ausbauen und trainieren möchten.

Die Teilnehmenden erhalten Unterlagen vorab, um sich effizient auf das Seminar vorbereiten zu können.

Mentale Stärke auszubauen bzw. zu bewahren, die alltäglichen beruflichen aber auch privaten Herausforderungen zu bewältigen.

Alle Mitarbeiter*innen von Jobcentern

9:00

Begrüßung, Vorstellungsrunde

10:10

Einstieg in die Resilienz; Grundmuster, Einstellungen und Bewertungen

·         Gedanken sortieren und in gezielte Richtungen lenken

·         Blockaden auflösen und Denkmuster ändern

11:00 – 11:30

Kaffeepause

12:00

Handlungsspielräume und Vielfalt von Optionen ausloten

·         Mit schwierigen Situationen umgehen

·         Wie sehen meine Einflussbereiche aus?

·         Wo und wie kann ich diese erhöhen?

12:30 – 13:30

Mittagspause

 

13:30

 

Stärken und Ressourcen erkennen, ausbauen und nutzen

·         Was kann ich tun, um körperlich und mental gesund zu bleiben?

·         Welche Kraftquellen stehen bereit?

14:30 – 15:00

Kaffeepause

15:00

Praktische Übungen

16:00

Ende der Veranstaltung

Anika Klug-Winter, Betriebswirtin und Wirtschaftspsychologin

„Teams in Jobcentern hybrid führen – Funktionen und Kommunikation sicherstellen“

Im Laufe der vergangenen beiden Jahre hat die Bedeutung von Homeoffice / Onlinearbeit und Videokommunikation stark zugenommen; zum Teil werden die damit verbundenen Arbeitsmöglichkeiten auch nach Auslaufen der Pandemiemaßnahmen weiter beibehalten, gleichzeitig erfordern zahlreiche Zuständigkeiten jedoch auch Präsenz am Dienstsitz. Dadurch stellt sich bezüglich Arbeitsort und Kommunikation die Leitung und das Zusammenwirken von Teams viel heterogener dar als zuvor.

Für Teammitglieder und besonders für Teamleiter*innen haben sich die Möglichkeiten, schnell und informell zu kommunizieren, scheinbar verringert. Dadurch scheinen Teams weniger wichtig zu werden, hierarchische Strukturen und formelle Abhängigkeiten sind nicht so spürbar und Konflikte können leichter bei Seite geschoben werden. Umso mehr kann dies zu Problemen führen, wenn Konflikte sich nicht mehr umgehen lassen. Darüber hinaus kann die Freiheit im Homeoffice in eine Vereinzelung umschlagen, die demotiviert und Leistungen sinken lässt.                        

In diesem Training lernen wir Strukturen kennen, die Verbindung schaffen, unabhängig davon, wo die Arbeit erbracht wird. Geeignete Methoden helfen, sowohl das Gemeinschaftsgefühl zu stärken wie auch, gegenseitige Unterstützung sicher zu stellen. So werden negative Entwicklungen rechtzeitig gestoppt.

Aus positiv bewältigten Konflikten entstehen neue „Best Practices“, die mit andern

Teammitgliedern geteilt werden und die Arbeit des ganzen Teams voranbringen.

Gemeinschaftsgefühl stärken, gegenseitige Unterstützung sicherstellen, Kontakt mit den Mitarbeiter*innen im Homeoffice aufbauen

Teamleiter*innen

09:00

Begrüßung und Einführung

09:30

Homeoffice: Die Vorteile nutzen; Nachteilen rechtzeitig begegnen

10:30

Konkrete Strukturen für mehr Verbindung im Remote Team

12:00 – 13:00

Pause

13:00

Konfliktlösung online – mit und ohne Moderation

14:00

„Best-Practices“ als Werkzeug der ständigen Weiterentwicklung der Einzelarbeit wie auch der Teamarbeit im Homeoffice.

16:00

Ende der Veranstaltung

Florian Lisken ist Trainer und Coach seit 1993. Nach dem Studium in Visueller Kommunikation, Psychologie und Linguistik arbeitete er an der Universität Bielefeld. Er entwarf Trainings-Konzepte für die Hochschuldidaktik und unterrichtete Lehrende und Professoren.